Impressum: Was du wirklich wissen musst

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Warum das Impressum dein Haftungs-Notfall ist

Stell dir vor, du betreibst einen Blog und plötzlich klopft das Recht an die Tür. Ohne korrektes Impressum sitzt du im Sturm. Genau das ist das Kernproblem.

Gesetzliche Pflicht – kein Wunschkonzert

Das Telemediengesetz schreibt klare Angaben vor: Name, Anschrift, Kontakt. Wer das vernachlässigt, riskiert Abmahnungen, Geldstrafen und den kompletten Rufverlust. Und das ist erst der Anfang.

Was muss rein? Schnell und knapp

Vollständiger Name des Betreibers. Vollständige Adresse – kein Pseudonym, keine Abkürzung. E-Mail und Telefonnummer. Wenn du ein Unternehmen bist, zusätzlich Handelsregister, Umsatzsteuer-ID. Und das Ganze muss jederzeit erreichbar sein.

Typische Fallen – und wie du sie umgehst

Einfach: Viele setzen ein “Kontakt”-Formular ein und denken, das reicht. Falsch gedacht. Das Formular ist nicht gleich die Impressumsangabe. Du brauchst ein statisches HTML-Snippet, das jederzeit abrufbar ist.

Ein weiteres No-Go: Das Impressum in einer PDF verstecken. Das funktioniert nicht. Der Browser muss den Text direkt ausgeben können, sonst wird’s ein Rechtsstreit.

Der Link, der alles regelt

Schau dir das Beispiel an: https://handballwettende.com/impressum/. Dort siehst du, wie ein sauberer Aufbau aussieht. Nimm das als Vorlage, aber passe deine Daten an.

Technik-Tipps für die Praxis

Kein CMS? Dann erstelle eine Datei namens impressum.html im Root-Verzeichnis. Verlinke sie im Footer, in jeder Navigation. Wenn du WordPress nutzt, nutze das Plugin “Impressum Manager” – aber prüfe immer den Output.

Denke an mobile Optimierung. Das Impressum darf nicht nur auf dem Desktop, sondern auch auf Smartphones lesbar sein. Verwende responsive CSS, keine fixen Breiten.

Was du beim Update beachten solltest

Jedes Mal, wenn du deine Adresse änderst, muss das Impressum sofort aktualisiert werden. Und vergiss nicht die Datenschutzerklärung – das ist ein weiteres rechtliches Muss, das eng mit dem Impressum verknüpft ist.

Handeln jetzt

Check deine Seite. Fehlende Angaben? Ergänze sofort. Hast du das Impressum schon seit Monaten nicht aktualisiert? Mach das jetzt – bevor das nächste Mahnschreiben kommt.